KI-TT: KI TALKS&TEAMS
 

KI-TT: KI TALKS&TEAMS

Künstliche Intelligenz im Wissenschaftsjahr 2019

KI, Künstliche Intelligenz, ist das Schlagwort unserer Zeit. Ob als Fiktion in Film- und Serien-Kultur, als Vision einer Arbeitswelt der Zukunft oder als zuverlässiger Assistent im Alltag – selbstlernende Algorithmen sind der heilige Gral der Informationstechnologie, und Anwendungsfälle jetzt schon zahlreich. Was bedeutet das für uns? Wie wird sich unser Leben, unser soziales Verhalten unter dem Einfluss dieser Technologien verändern? Und was genau heißt eigentlich Künstliche Intelligenz? 

Diese und andere Fragen stellen sich zur Zeit Studierende des Studiengangs Online-Redaktion an der TH Köln. KI-TT – KI-Talks & Teams ist eine Workshop- und Webmagazin-Reihe, die sich dem Thema des Wissenschaftsjahres 2019, Künstliche Intelligenz, widmet, und Studierende mit KI-Experten aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammenbringen möchte. 


Über das Projekt

Das Projekt KI Talks & Teams ist einer der Preisträger des Hochschulwettbewerbs 2019Ausgangspunkt der KI-TT-Reihe ist ein multimediales Web-Magazin, das von Studierenden des Studiengangs Online-Redaktion bis März 2019 realisiert wurde. 

Rückblick

Barcamp 2.0: Menschen zwischen Social Scoring und Big Data

Am 18.11.2019 lud der Studiengang Online-Redaktion zum zweiten Barcamp ein, und diesmal ging es um die großen Fragen der KI: Welche Entscheidungen können wir Maschinen überlassen? Welche treffen wir Menschen besser selbst? Wie viel Moral steckt in Systemen, und wie viel in uns Menschen? Alle Interessierten waren eingeladen, mitzudenken und zu diskutieren. Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Website der TH Köln und auf dem Blog zur Veranstaltung.

Barcamp 2.0: Die Gäste

Schiff

KI in der Pflege

Vortrag von Prof. Dr. Andrea Schiff
KatHO NRW

Der Vortrag beschäftigt sich mit neueren technologischen Entwicklungen und ihrem Einsatz in der Pflege. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich diese technologische Entwicklungen auf die Pflegepraxis auswirken und ob sie zu einer Entlastung der Pflege führen können. Angesprochen werden auch ethische Aspekte, die im Zuge von Mensch-Technik-Interaktionen nicht außer Acht gelassen werden dürfen. 

„If you can’t measure it, you can’t manage it“ – diese Manager-Weisheit gilt schon längst nicht mehr nur für die Unternehmenswelt. Die automatisierte Entscheidungssysteme ermöglichen die Vermessung und Bewertung einzelner Verbraucher und Bürger. Was ist Scoring und in welchen Bereichen und zu welchen Zwecken wird es angewandt? Wo liegen die Gefahren, wo die Potenziale? Wie wirkt sich Scoring auf die Gesellschaft, auf Solidarität, (Wahl-)Freiheit oder Selbstbestimmung aus?

Klaßmann

Deep Learning in der Musik: Partner oder kreatives System im künstlerischen Schaffensprozess?

Vortrag von Sebastian Klaßmann

Intelligente Systeme, die Musik komponieren? Die Nutzung maschineller Lernsysteme in Unternehmungen ist unlängst auch in kreative Betätigungs-felder der Musikindustrie vorgedrungen und gegenwärtig in der zeitgenössischen Kompositions- und Musikpraxis auf dem Vormarsch. Künstliche Neuronale Netze werden genutzt, um in Zusammenarbeit mit Musikern ganze Alben zu komponieren (YACHT), tradierte Grenzen konventioneller Musik-instrumente in Frage zu stellen (Flaming Lips, NSynth), oder gänzlich autonom eigenes musikalisches Material zu erzeugen (Flow Machines, Skuli 2017). Der Vortrag beleuchtet aktuelle Tendenzen des Einsatzes von AI und Deep Learning in der Musik aus musikwissenschaftlicher und musikalisch-praktischer Perspektive. Er lädt dazu ein, über die Rolle von AI im musikalischen Schaffensprozess sowie über das Verständnis von künstlerischer Kreativität zu reflektieren.

Aus dem Blog

Beobachtungen, Bewertungen, Vergleiche. Das zeichnet „Social Scoring“ aus und ist in manchen Teilen Chinas längst Realität. Wir wollten den Besucher*innen unseres Barcamps an der TH Köln zeigen, wie beunruhigend es ist, nach intransparenten und nahezu willkürlichen Maßstäben bewertet zu werden – und das ganz ohne ihr Wissen.

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Jamming with your own self – Ist eine Maschine kreativ? Werde ich in Zukunft künstliche Musik hören? Gibt es so etwas überhaupt? Solche Fragen kommen mit künstlichen neuronalen Netzwerken zunehmend auf uns zu.

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In diesem Interview erklärt Professor Heisenberg die Grundlagen von Big Data, Predictive Profiling und Social Scoring. Auch gibt er einen Ausblick über die Entwicklung der Datentechnologie.

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Viele Menschen fragen sich, wozu KI  in der Lage ist und wie sie unsere Zukunft verändern wird. Einen Überblick zum komplexen Themenbereich gibt dieser Artikel, zum Beispiel anhand von autonomen Fahrzeugen und Pflegerobotern sowie beschleunigten Bewerbungsverfahren. Auch die Meinung der Leser*innen ist gefragt.

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Das Social-Scoring-Experiment aus Sicht der Scorer: Wir sind Andreas und Suska, zwei Studierende aus dem zweiten Semester des Studiengangs Online-Redaktion an der TH Köln. Wir haben vor Kurzem das zweite KI-Barcamp besucht. Dieses Mal waren wir nicht nur als Zuschauer*innen dabei, sondern wir durften bei dem Social-Scoring-Experiment mit den Gästen mitmachen.

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Über Social Scoring und Smart Cities – Selma lebt in einer Smart City: Kameras, Bildschirme – alles ist miteinander vernetzt und auch Social Scoring hat nun Einzug in ihren Alltag gehalten …

Ein Audiofeature über die Mechanismen des Social Scorings, Big Data und Smart Cities. 

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Wie ist Social Scoring global etabliert? Neben dem Paradebeispiel China gibt es noch weitere Länder die bereits Scoring Strukturen, wie zum Beispiel intelligente Kameras und Bewertungssysteme, in den Alltag integriert haben. 
In der Mulitmedia Story wird Social Scoring in einen globalen Kontext eingeordnet, um einen umfassenden und internationalen Überblick zu vermitteln.
 

Zur Website

Ein Experiment über Social Scoring auf der Social-Media-Plattform Instagram – „Social Scoring“ – dieser Begriff ist weder allgemein definiert noch ist er hierzulande gesellschaftlich bekannt. Der Begriff beschreibt eine Art System oder Verfahren, in dem das Verhalten eines Menschen innerhalb der Gesellschaft bewertet wird.

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Wen würdest du eher töten, einen alten Mann oder ein junges Mädchen? Ein moralisches Dilemma, dem sich die Probanden der Moral Machine auf den beiden Barcamps zum Thema KI und Big Data konfrontiert sahen.

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Kann Smart Farming bestehende Probleme in der Landwirtschaft lösen? Kann sie Landwirten helfen, einen besseren Ertrag zu erzielen? Die Antwort ist eindeutig: Ja, nur bis zu einem flächendeckenden Einsatz von Künstlichen Intelligenzen in der Landwirtschaft ist es noch ein weiter Weg. 

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Wir sind auf der Datenautobahn zu Hause. Arbeiten hier, kaufen hier ein, treffen unsere Freunde. Dabei geben wir Unmengen an Daten über uns preis. Anhand von Cookies haben wir diese Mechanismen für das BarCamp beleuchtet. Inszeniert in Bewegtbildern, heruntergebrochen in eine Analogie.

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Die OR-Studentinnen Line Lorenzen und Lara Bornefeld unterhalten sich im Mini-Podcast über KI. Hört in drei kurzen Folgen, wie Social Scoring, Künstliche Intelligenz und die riesigen Datenmengen, die wir elektronisch hinterlassen, zusammenhängen und unsere Zukunft gestalten.

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Suska Gutzeit, Online-Redaktion-Studentin im ersten Semester und Teil des Social-Media-Teams der KI-TT-Reihe, berichtet aus ihrer Sicht, wie der erste Barcamp-Tag gelaufen ist.

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Alle Aussteller und Programmpunkte des Tages haben wir in einem Artikel für die TH-Köln-Website zusammengestellt – inklusive Fotos. Hier im Blog stellen wir nun fast alle Impulsvorträge in voller Länge als Videos zur Verfügung. 

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Mit dem Exoskelett möchten Max Böhme und Felix Weiske Probleme im Alltag lösen. Im Interview haben sie uns Fragen rund um ihr Projekt und die Probleme von KI in der Gesellschaft beantwortet.

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Wir haben uns mit Sabrina Zeaiter von der Uni Marburg über das Projekt Robotikum unterhalten und sie gefragt, wie sie den Zugang zum Thema KI gefunden hat.

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Rückblick

Barcamp I.0: Die Welt der Roboter

In einer offenen Werkschau kamen Besucherinnen und Besucher am 6.6. mit Robotern und Virtual-Reality-Anwendungen in Kontakt.  Impulsvorträge beleuchteten aktuelle Fragen, Herausforderungen und Chancen von KI und leiteten Kreativphasen ein, in denen die BesucherInnen selbst aktiv werden konnten. 

Auf der Seite der TH Köln finden Sie eine ausführliche Zusammenfassung mit Bildern der einzelnen Touchpoints,  Infos zu den Vorträgen und weiteren Hintergründen. Eine Video-Zusammenfassung des Tages gibt es hier

Barcamp 1.0: Die Gäste

Boehme

KI.XOSKELETT

Touchpoint der HTWK Leipzig
Max Böhme & Felix Weiske
Foto: HTWK Leipzig

Die Gesellschaft schon während der Entwicklung neuer Technologien einbinden – das ist das Ziel des Projekts KI.XOSKELETT. Konkret geht es um die Entwicklung eines KI-gestützten Exoskeletts, also eines „Roboteranzugs“, der in der Medizin zum Beispiel zur Rehabilitation oder bei Lähmungen eingesetzt werden könnte. In einer interaktiven Werkstatt können Besucherinnen und Besucher den Prototyp testen und im Gespräch mit den Entwicklern mitgestalten.

Platzhalter

Roboter aus der Medieninformatik

Touchpoint der TH Köln
Prof. Dr. Christian Kohls

Der Offene Bildungsraum der TH Köln im Einkaufszentrum Forum Gummersbach schafft ein experimentelles Umfeld, in dem Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen an neuen Lösungen, sozialen Innovationen und praktischen Anwendungen arbeiten können. So können Wissenschaft und Zivilgesellschaft voneinander Lernen und gemeinsam Konzepte für die Digitalisierung des Alltags und Industrie 4.0 entwerfen.

robotikum

Robotikum

Touchpoint der Uni Marburg
Sabrina Zeaiter

Was soziale Roboter schon heute können, erfahren Schülerinnen und Schüler im Rahmen des „Robotikums“. Bei einem dreitätigen Roboter-Praktikum an Schulen lernen sie auf anschauliche Weise die Fähigkeiten eines handelsüblichen humanoiden Roboters kennen. Es geht jedoch nicht nur darum, wie Motorik, Bilderfassung und Sprachverarbeitung funktionieren, sondern auch um das Verhältnis zwischen Mensch und Roboter: In einer „Speech Box“ können sich die Schülerinnen und Schüler in Ruhe mit den Modellen Pepper und Nao unterhalten und auseinandersetzen.

Platzhalter

VR-Anwendungen

Touchpoint der TH Köln
Dennis Wilk

KI_Mobil

KI Mobil

Touchpoint der TH Köln
Tillmann Spitz

In der Informatik wird häufig über neuronale Netze gesprochen, also über die technische Nachbildung von Gehirnstrukturen. Aber wie funktioniert das eigentlich? Mit einem mobilen Infostand will das Team die Funktionsweise auch außerhalb der Hochschulen zugänglich machen. In einer virtuellen Umgebung können sich die Besucherinnen und Besucher durch ein neuronales Netz bewegen und zusehen, wie dort Informationen verarbeitet werden.

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KI in der Medizin

Vortrag von Dominik Lennartz

Dominik Lennartz arbeitete mehrere Jahre als Radioredakteur und Moderator für die Bundeswehr. KI als Unterthema im Bereich Digitalisierung ist ihm aus seiner politischen Arbeit in der FDP und bei den Jungen Liberalen bereits bekannt. Mit dem Thema „KI in der Medizin“ hat er sich intensiv auseinandergesetzt, weil er hoffte, KI als aktiven Lebensretter präsentieren zu können. Die Erkenntnisse, die er bei der Recherche jedoch sammeln durfte, waren ernüchternd. KI im Bereich der Medizin steckt noch in den Kinderschuhen und wird wohl noch einige Zeit auf den großen Durchbruch warten müssen.

scarlet-siebert

Social Robotics im Bildungskontext

Vortrag von Scarlet Siebert
DiTes, TH Köln

Soziale Roboter finden als Lernpartner, Lehrer oder Lernende Einzug in Klassenzimmer und Kindergärten und sollen jungen Menschen Sprachen beibringen, das soziale Miteinander üben oder naturwissenschaftliche Phänomene leichter nachvollziehbar machen. Ähnlich wie im Gesundheits- und Pflegesektor handelt es sich bei den Betroffenen – in diesem Fall Kinder – aber um eine durchaus vulnerable Zielgruppe. Wie kann die Kind-Roboter-Interaktion unter Berücksichtigung ethischer, rechtlicher, sozialer und weiterer zu analysierender Implikationen gestaltet werden?

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Politische Rahmen-bedingungen und Leitlinien der KI-Entwicklung

Vortrag von Florian Franzen

Florian Franzen ist Software-entwickler und Lehrbeauftragter.
Er forscht zu Themen der Künstlichen Intelligenz, insbesondere zur Bilderkennung mit Neuronalen Netzen in der Fourier-Domäne.

Kontakt

Bei Fragen zum Projekt oder zur Auszeichnung wenden Sie sich bitte direkt an die Projektverantwortlichen: 

Prof. Dr. Amelie Duckwitz
Miriam Schmitz

Wenn Sie uns als Gast besuchen und Fragen zum Event haben, wenden Sie sich bitte an:

Jana Hielscher 
Linn Frütel 

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